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Vertrauliche Suche

Diskrete Personalvermittlung und Kandidatensuche

Manche Positionen lassen sich nicht ausschreiben. Weil die Stelle noch besetzt ist, weil eine Umstrukturierung noch nicht kommuniziert wurde oder weil der Markt zu klein ist, als dass eine Anzeige folgenlos bliebe. Für diese Fälle arbeiten wir vertraulich – ohne Anzeige, ohne dass Ihr Name fällt.

Warum Diskretion im Recruiting mehr ist als ein Versprechen

Vertraulichkeit wird von fast jedem Personaldienstleister zugesagt und selten definiert. Konkret wird sie erst an den Stellen, an denen Informationen tatsächlich abfließen können: in der Ansprache, in der Weitergabe von Unterlagen und in der Frage, wer wann welchen Namen erfährt.

Unser Vorgehen ist an diesen drei Punkten festgelegt. In der Ansprache erfährt ein Kandidat zunächst Branche, Region und Zuschnitt der Aufgabe, nicht aber Ihren Namen. Der fällt erst, wenn beiderseitiges Interesse besteht und der Kandidat zustimmt. Umgekehrt bekommen Sie keine Unterlagen, deren Weitergabe der Kandidat nicht ausdrücklich erlaubt hat. Und es gibt zu keinem Zeitpunkt eine öffentliche Ausschreibung, aus der sich Ihre Vakanz ableiten ließe.

Wann eine vertrauliche Suche notwendig ist

  • Die Position ist noch besetzt. Der häufigste Fall. Eine Nachbesetzung vorzubereiten, bevor jemand geht, ist legitim – aber nicht, wenn die oder der Betroffene es aus einer Stellenanzeige erfährt.
  • Eine Umstrukturierung läuft. Neue Rollen, die noch nicht kommuniziert sind, verraten über eine Ausschreibung mehr, als dem Unternehmen lieb ist.
  • Der Markt ist klein. In spezialisierten Nischen kennen sich die Häuser gegenseitig. Eine offene Suche nach einer Schlüsselposition liest sich für Wettbewerber wie ein Lagebericht.
  • Eine Führungsposition steht an. Auf dieser Ebene signalisiert eine öffentliche Ausschreibung Kunden und Belegschaft, dass die Organisation gerade ohne Führung ist.
  • Eine frühere Suche ist gescheitert. Eine Stelle, die seit Monaten sichtbar offen ist, wird für Kandidaten unattraktiv – unabhängig davon, woran es lag.

Wie wir ohne Ausschreibung an die richtigen Leute kommen

Über Direktansprache. Der sichtbare Teil davon ist ein Telefonat; der größere Teil liegt davor. Wir grenzen zunächst ein, in welchen Unternehmen und Funktionen die passenden Menschen überhaupt sitzen, identifizieren sie namentlich und sprechen sie dann einzeln an.

Das erreicht genau die Gruppe, die über eine Anzeige nie erreichbar wäre: Fachkräfte, die gut eingearbeitet und zufrieden genug sind, um nicht zu suchen, aber für das passende Angebot ansprechbar bleiben. In Berufen mit Fachkräftemangel ist das die Mehrheit. Den Vergleich beider Wege zieht der Beitrag Stellenanzeige oder Direktansprache?.

Vorqualifiziert heißt: zwei bis vier Profile, nicht zwanzig

Diskretion nützt wenig, wenn am Ende doch ein Stapel ungeprüfter Lebensläufe ankommt. Jeder Kandidat, den wir vorstellen, hat ein strukturiertes Interview durchlaufen. Sie erhalten dazu einen schriftlichen Bericht mit Einschätzung zu fachlicher Eignung, Wechselmotiv, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit.

In der Regel sind das zwei bis vier Personen pro Mandat. Weniger Auswahl bedeutet hier mehr Information pro Kandidat – und deutlich weniger Zeit, die in Ihrem Haus für Gespräche aufgewendet wird, die ohnehin nicht zum Ziel geführt hätten. Worauf es im Gespräch danach ankommt, beschreibt der Leitfaden Vorstellungsgespräch führen.

Was Diskretion nicht bedeutet

Vertraulich heißt nicht intransparent. Kandidaten erfahren früh, worum es inhaltlich geht, welche Rahmenbedingungen gelten und warum die Stelle frei ist. Wer das verschweigt, bekommt Gespräche mit Menschen, die aussteigen, sobald sie es erfahren – und verbrennt dabei genau den Ruf, den die vertrauliche Suche schützen sollte.

Ebenso wenig bedeutet Diskretion, dass Sie im Unklaren bleiben. Sie bekommen den Stand der Suche regelmäßig und nachvollziehbar: wie viele Personen angesprochen wurden, woran Absagen lagen und was das über die Marktlage Ihrer Position aussagt. Gerade die Absagegründe sind oft die nützlichste Information des ganzen Mandats.

Ablauf und Dauer

Von der Bedarfsanalyse bis zur unterschriebenen Zusage vergehen in der Regel acht bis zwölf Wochen. Bei Führungspositionen liegt der Eintritt später, weil dort Kündigungsfristen von drei bis sechs Monaten üblich sind. Der vollständige Ablauf steht im Beitrag Wie läuft eine Personalvermittlung ab?, das Leistungsspektrum auf der Seite Leistungen.

Regional arbeiten wir mit festen Ansprechpartnern im Raum Stuttgart und im Raum Berlin, bei Bedarf überregional im gesamten DACH-Raum.

Für Fachkräfte: die andere Seite

Auch wer sich verändern will, hat ein Interesse an Vertraulichkeit – oft ein größeres als das Unternehmen. Ein sichtbarer Wechselwunsch kann die aktuelle Position beschädigen, besonders in kleinen Branchen. Wie wir mit Profilen von Fach- und Führungskräften umgehen und an welcher Stelle Ihr Name überhaupt genannt wird, steht auf der Seite Für Fachkräfte.

Häufige Fragen

Was bedeutet diskrete Personalvermittlung konkret?

Dass weder Ihr Name noch die Vakanz öffentlich wird. Es gibt keine Stellenanzeige, keinen Eintrag in Jobbörsen und keinen Hinweis in unserem Netzwerk. Kandidaten erfahren zunächst nur Branche, Region und Zuschnitt der Aufgabe; Ihren Namen nennen wir erst, wenn auf beiden Seiten Interesse besteht und der Kandidat einer Weitergabe zustimmt. Umgekehrt geben wir Kandidatendaten erst nach ausdrücklicher Zustimmung an Sie weiter.

Wann ist eine vertrauliche Suche sinnvoll?

Immer dann, wenn das Bekanntwerden der Vakanz Schaden anrichten würde. Typische Fälle: Die Position ist noch besetzt und soll nachbesetzt werden. Eine Umstrukturierung ist noch nicht kommuniziert. Der Markt ist so klein, dass Wettbewerber aus einer Ausschreibung Rückschlüsse auf Ihre Lage ziehen. Oder Sie wollen schlicht nicht, dass Kunden und Mitarbeitende von einer offenen Schlüsselposition erfahren.

Wie finden Sie Kandidaten ohne öffentliche Ausschreibung?

Über Direktansprache. Wir grenzen zunächst die relevanten Unternehmen und Funktionen ein, identifizieren die passenden Personen und sprechen sie vertraulich an, meist telefonisch. Der größte Teil dieser Arbeit liegt vor dem ersten Kontakt, in der Recherche. Erreicht werden damit auch Fachkräfte, die gar nicht auf Stellensuche sind und über keine Anzeige erreichbar wären.

Was heißt vorqualifiziert?

Dass Sie keinen Stapel Lebensläufe bekommen, sondern eine Auswahl, die bereits geprüft ist. Jeder vorgestellte Kandidat hat ein strukturiertes Interview durchlaufen; Sie erhalten dazu einen schriftlichen Interviewbericht mit Einschätzung zu Qualifikation, Wechselmotiv und Verfügbarkeit. In der Regel sind das zwei bis vier Personen pro Mandat, nicht zwanzig.

Ich bin Fachkraft und möchte mich diskret verändern. Geht das?

Ja. Wir bieten kein inverses Headhunting an, bei dem wir Sie aktiv am Markt anbieten – unser Auftrag kommt vom Unternehmen. Wenn Sie sich bei uns melden, wird Ihr Profil vertraulich gegen die Mandate abgeglichen, die wir gerade bearbeiten. Ihr Name geht erst mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung an ein Unternehmen. Passt gerade nichts, bleibt der Kontakt vertraulich liegen.

Was kostet eine diskrete Vermittlung?

Dasselbe wie eine offene: Unser Honorar ist erfolgsbasiert und wird fällig, wenn die Position besetzt ist. Vertraulichkeit ist bei uns kein Aufpreis, sondern die Standardmethode. Die konkreten Konditionen stimmen wir je Mandat ab, weil Aufwand und Kandidatenkreis sich zwischen Fach- und Leitungspositionen unterscheiden.

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Eine Position, die nicht ausgeschrieben werden darf?

Wir suchen vertraulich, sprechen passende Kandidaten direkt an und nennen Ihren Namen erst, wenn beide Seiten wollen.

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